Joni: Jesus gab mir einen übernatürlichen Hunger…
Ich würde mich als „Jünger Jesu“ vorstellen. Oft wird gefragt, zu welcher Kirche ich gehöre. In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft mich in eine Schublade steckt, während die eigentlich entscheidende Frage nach dem Glauben offen bleibt. Viel wichtiger ist: Wer ist Jesus und was bedeutet das Evangelium für mich? Ist die Bibel tatsächlich Gottes Wort? Was mich rettet, ist nicht eine Kirche, sondern das, was ich glaube.
Aber wie kam ich zum Glauben und welche Rolle spielt Jesus in meinem Leben?
Als ich Jesus kennenlernen durfte und erfahren habe, dass er wirklich lebt und die Wahrheit ist, war ich 10 Jahre alt. Ich hatte das große Vorrecht, im Glauben meiner Eltern erzogen worden zu sein. So lernte ich als Kind schon in jungen Jahren, mit Jesus zu sprechen. In der Kindheit hinterfragt man den von den Eltern vermittelten Glauben kaum. Doch mit dem Heranwachsen begannen die Zweifel und Fragen. Das ist sehr wertvoll, denn niemand wird als Christ geboren und ist automatisch ein Kind Gottes. Jeder Mensch muss eine eigene und freiwillige Entscheidung für ihn treffen – und das habe ich mit 10 Jahren getan. In dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin, veranstalteten die Gemeinden eine Evangelisation und luden einen bekannten Gastredner ein. Bei diesen Veranstaltungen ist es üblich, einen Aufruf zu machen, wer sein Leben Jesus geben möchte. Als dieser Aufruf gemacht wurde, verspürte ich ein starkes Drängen, darauf zu reagieren. Obwohl ich ehrlich gesagt während der Predigt nicht ganz konzentriert war und vieles noch nicht verstand, spürte ich im Herzen, dass ich eine Entscheidung für Jesus treffen sollte. Da ich jedoch sehr schüchtern und introvertiert war, traute ich mich nicht. Aber es war mir ernst und zu Hause ging ich ins Bad, schloss die Tür hinter mir, kniete mich nieder und gab Jesus heimlich mein Leben. Dies erzählte ich nicht einmal meinen Eltern, und dennoch veränderte dieser Abend alles. Denn Jesus hörte es, und er kam in mein Leben, neben der Toilette.
Mit zwölf Jahren erlebte ich das zweite einschneidende Ereignis in meinem Leben. Ich besuchte eine Pfadfindergruppe, die von einem starken und fitten Leiter im Glauben geleitet wurde. Diese Leiter hatte es auf dem Herzen uns in eine lebendige Beziehung zu Jesus zu führen. Während eines großen Bundeslager sprach dieser Leiter mit uns Jungen über den Heiligen Geist. Wer er ist, was er tut und wie wir ihn empfangen können. Ich vertraute Ihm und äußerte den Wunsch ihn zu empfangen, und der Leiter betete mit mir. Tatsächlich wurde ich mit dem Heiligen Geist erfüllt. Obwohl ich damals nicht vollständig verstand, was das bedeutete, weiß ich heute, dass ich begann, die Stimme Gottes zu hören. Nicht akustisch, sondern in meinen Gedanken, und ich konnte seine Gegenwart spüren. Zudem begann ich, in Sprachen zu reden. Dies ist eine unverständliche vom Geist geführte Sprache. Leider ging diese Gabe später wieder verloren, da in dem Umfeld in dem ich Lebte, diese Gabe nicht praktiziert wurde und ich selbst damit wenig anfangen konnte. Dies führte dazu, dass sie für mich an Bedeutung verlor. Dennoch begann ich, viele wichtige Lebensentscheidungen mit Jesus zu besprechen. Ich hörte auf das, was er mir sagte oder was ich spürte: Fragen zur weiterführenden Schule, zur Berufswahl, zu meiner ersten Freundin, zur Heirat, zur ersten Wohnung, zum Auto, zur Spende von Geld und vieles mehr. Anfänglich lernte ich, einfache Ja/Nein-Fragen zu stellen, später wurde unser Gespräch tiefer und persönlicher.
Mit 20 Jahren wagte ich einen entscheidenden Glaubensschritt. Am 13. November wurde ich im Glauben getauft. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann es zuvor war, ich glaube, es war etwa zwei Wochen vorher, als ich eines Morgens aufwachte und wusste: Ich muss mich taufen lassen. Jesus hatte direkt zu mir gesprochen und ich wartete schon seit einiger Zeit darauf. In der Regel gibt es in unserer Gemeinde eine Vorbereitungszeit, die ich jedoch überspringen durfte. Ich ging in die Taufe, und in meinem Herzen wollte ich einfach nur Jesus folgen. Ich bin so froh, dass ich bei meiner Bekehrung mit 10 Jahren Jesus hören durfte und bei meiner Taufe ebenso. Den schon seid einigen Jahren wurde ich immer mal wieder angesprochen, ob ich mich nicht auch mal taufen lassen möchte. Oft auch ein Argument ist, es wäre doch mal Zeit. Dies wäre eine falsche Entscheidung gewesen, da ich sonst nicht aus glauben agiert hätte. Aber Jesus hielt die Hand darüber und wusste den richtigen Zeitpunkt. Ehrlich gesagt war äußerlich gesehen an meiner Taufe nicht viel passiert. Ich ging in das Wasser und wurde von meinem Pastor untergetaucht. Aber ich hatte nicht viel dabei gespürt, somit scheint es etwas nüchtern. Aber ich kannte auch Jesus schon und seine Stimme. Viel mehr war es eine Entscheidung vom Inneren und Gehorsam. Da mit war meine Wiedergeburt abgeschlossen, ein Prozess, der insgesamt zehn Jahre in Anspruch nahm. Bekehrung, Geistestaufe und die Wassertaufe. Heute erkenne ich, dass dies in einem einzigen Moment geschehen kann und den Beginn eines Glaubensweges ist. Dach damals wurde dies so nicht gelebt und auch nicht gelehrt. Ein Happy End, könnte man meinen…
Aber ich wäre nicht ehrlich, wenn ich nicht auch die Schattenseiten meines Lebens beleuchten würde. Mit dem Dickkopf und Stolz, den ich besaß, wählte ich oft meinen eigenen Weg. In der frühen Pubertät entdeckte ich die Selbstbefriedigung. Was anfangs selten vorkam, entwickelte sich schnell zu einem ständigen Begleiter. Als Kind quälte mich ein schlechtes Gewissen, und ich spürte die Warnung des Heiligen Geistes, der in mir wohnt. Dennoch ignorierte ich die Zeichen. Und die Warnungen wurden leiser. Mit dem aufkeimenden Verlangen und Lust, kamen auch unreine Bilder und Filme mit dazu. Das Internet bot einen verführerisch einfachen Zugang dazu. Ich hatte mir von meinem Taschengeld einen Computer gekauft und beantragte einen Internetanschluss über ein 64k-Modem, ganz ohne böse Absichten. Doch die Versuchung war groß. Videospiele gehörten schon früh zu meinem Leben. Was mit Autorennen begann, entwickelte sich bald zu Gewalt- und Horrorspielen. Die Zeit, die ich am Computer verbrachte, und die damit verbundene Sucht wuchsen proportional. Horrorfilme wurden zu ständigen Begleitern, und ich schaute sie stunden- und tagelang mit meinem Freund an, oft wieder und wieder dieselben. Obwohl satanische Symbole und Themen darin vorkamen, störte es mich nicht. Musik wurde zum Ventil für meine Gefühle, und ich hörte mehr und mehr Metal in all seinen Facetten. Auch hier steigerte sich die Brutalität bis hin zum Black Metal. Obwohl die Bands oft bekennende Christen waren und gegen Satan antraten, war kein Unterschied zu weltlichen Bands erkennbar. Was diese Musik ausdrückt ist Tot, Dunkelheit, Schrecken, Brutalität, Härte, Angst. Häufig suchte ich die Dunkelheit, machte im Zimmer kein Licht an und hörte Musik. Ich begann, die Kleidung und den Stil der Bands zu tragen. Mein Herz wurde immer härter, und ich stumpfte emotional ab. Drogen wurden Teil meines Lebens. Ich bin froh, dass ich nie harte Drogen genommen habe, aber Zigaretten und Alkohol wurden Normalität. Ich verabredet mich mit meinen Freunde oder ich war auf Partys. Oft wurde dabei so lange Alkohol getrunken bis man nicht mehr konnte. Ich erinner mich an viele sehr peinlichen Momente in meinem Leben. Leider kam auch das Stehlen von Geld hinzu, um die Zigaretten zu kaufen. Da ich selber noch kein Geld verdiente musste ich es ausleihen. So nannte ich es und es versuchte mein Gewissen zu beruhigen. am
Mit 17 Jahren fand ich mich in meiner ersten großen Lebenskrise wieder. Ich hatte mich so verändert und mein Leben ist mir außer Kontrolle geraten. Depressionen, Perspektivlosigkeit und Traurigkeit beschreiben mein zustand. Ich schrie ich aus Ärger zu Gott. Ich bin sehr froh, dass Gott gnädig und liebevoll ist! Ich sagte zu ihm: „Ich kann dich nicht leugnen, denn ich habe dich erlebt. Aber einen Gott, der mir nicht hilft und den ich nicht spüren kann, brauche ich nicht!“ Dabei merkte ich nicht, dass ich mich von Jesus entfernt hatte und nicht umgekehrt. Es war mein eigenes Problem. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch nicht die nötige Einsicht. Als ich aber voller Verzweiflung zu ihm schrie, antwortete er mir direkt. Beim Bibellesen, das ich nur halbherzig betrieb, fand ich eine Stelle, die mich ansprach. Oft schlief ich dabei am Abend ein, aber plötzlich war ich hellwach, und Jesus sprach zu mir. Leider schrieb ich mir damals die Stelle nicht auf und erinnere mich heute nicht mehr, welcher Vers es war. Doch ich wusste, was er mir sagen wollte: „Vertraue mir, dass ich dir helfen kann!“ An diesem Abend gab ich Jesus mein Leben neu und schloss einen Pakt mit ihm: Er soll mir bei den Abschlussprüfungen der Schule helfen und ich höre mit dem Rauchen auf. Mir fehlte die Gottesfurcht, und auch darauf ging Jesus ein, obwohl ich später die Lektion mit der Furcht lernen musste. Es war ein Wunder. Mit seiner Kraft hörte ich am nächsten Tag sofort mit dem Rauchen auf. Er nahm mir die Sucht, als wäre sie nie dagewesen, und es gab keinen Kampf. Also nicht ich sondern er tat es. Mit Jesu Hilfe bestand ich meine Abschlussprüfungen mit einer gerade noch ausreichenden Note in der mündlichen Prüfung, sodass ich auf eine weiterführende Schule gehen konnte. Nach meinen Prüfungen lernte ich meine jetzige Frau kennen, was an sich eine eigene Geschichte ist. Doch wir begannen eine Beziehung, die auf Jesus als Fundament gebaut war, und hatten von Anfang an das Ziel, auf eine Hochzeit hinzuarbeiten. Vielleicht war das etwas naiv, aber so kam es, und mit 24 Jahren heiratete ich meine Frau, die nun die wichtigste Partnerin in meinem Leben ist. Danke, Jesus! Alles schien wieder zu stimmen und das Leben ging weiter. Man könnte meinen, das wäre ein Happy End…
Leider setzte ich meine sündhaften Verhaltensweisen fort, und einige Probleme wurden immer gravierender. Ich brachte meine Schwierigkeiten in die Ehe und belastete meine Frau damit. Mein Bibellesen kam vollständig zum Erliegen, und ich deutete meinen Glauben nach meinem eigenen Ermessen. Nicht mehr sein Wort zu lesen bedeutet die wichtigste Stimme Jesus abzuscheiden. Nachdem ich meine weiterführende Schule abgeschlossen hatte, begann ich eine Berufsausbildung. Zwei Jahre, nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört hatte, begann ich wieder, Zigaretten zu kaufen. Für mich war es weder eine Sünde noch ein Problem. Zunächst musste ich es verbergen, doch nachdem ich es meiner Frau gebeichtet hatte, gab ich mich hemmungslos meiner Sucht hin und rauchte immer mehr als zuvor. Jetzt verdiente ich auch Geld um die Packungen selber zu kaufen. Wut und Zorn Ausbrüche hatte ich immer mehr und es gab viele schwierige Situationen in unserer Ehe. Ich frass meinen Frust immer in mich hinein, bis ich es nicht mehr Unterkontrolle hatte und das Ventil geöffnet werden musste. Diese emotionalen Ausbrüche musste meine Frau immer wieder ertragen. Mit der Zeit nahm der Fernseher einen zentralen Platz in meinem Leben ein. Ich verbrachte mein Abende schweigend, mit dem Essen vor dem Bildschirm. Die Stimmung in unserer Ehe wurde zunehmend kälter, und wir drifteten immer weiter auseinander. Ich verschloss mich mehr und mehr und wurde unzufriedener. Ich lebte meine Sünden unverblümt aus und schob die Schuld auf andere – an erster Stelle auf meine Frau, gefolgt von meiner Familie, Freunden, meinem Chef und schließlich auch auf Jesus. Zum Glück war meine Frau anders; sie suchte mehr nach Gott. Sie besuchte eine Bibelschule, die sie tief bewegte, und begann für mich zu beten. Während ich immer mehr abstumpfte, betete ich kaum noch zu Jesus. Wenn meine Frau in der Bibelschule war, war ich damit einverstanden, denn ich konnte ungehindert in die Welt der Videospiele abtauchen. Unsere gemeinsame Glaubensleben existierte nicht, dennoch gaben wir nach außen den Anschein einer harmonischen Beziehung. Andere lobten uns für unsere tolle Ehe und unser Engagement in der Gemeinde, aber niemand konnte in unsere Herzen blicken. Unsere Ehe war am Abgrund, und ich wollte es nicht wahrhaben. Ich glaubte einer dämonischen Lüge: einfach so weiterzumachen, denn schließlich meinte ich nicht schuld zu sein. Ich war wieder in dieser Perspektivlosigkeit und Traurigkeit. Mein Leben bestand aus schlafen, essen, arbeiten essen und wieder schlafen. Natürlich gab es auch schöne Momente und ich liebe meine Frau. Aber ich befand mich auf einer Spirale die mich immer weiter nach unten zog
Am Ende meiner Kräfte und im emotionalen Tiefpunkt schrie ich mit 32 Jahren zu Gott. Ich bin Jesus für seine unglaubliche Geduld und Liebe dankbar. Während meine Frau die Bibelschule besuchte, saß ich allein im Büro vor meinem Computer. In diesem Moment rief ich verzweifelt zu Jesus um Hilfe – und er wartete genau auf diesen Ruf. Wie beim ersten Zerbruch antwortete Jesus auch diesmal direkt. Obwohl er nicht sichtbar war, fühlte ich seine Präsenz im Raum, seine Größe und Heiligkeit. Jesus ließ mich zum ersten Mal erkennen, wie schlimm und hässlich ich innerlich war. Er zeigte mir, dass die Probleme, für die ich andere verantwortlich machte, in meinem eigenen Leben verwurzelt waren. Ich war selbst schuld. Diese Erkenntnis zerbrach mich, und ich konnte nur noch weinen. Ich sah mich selbst und erkannte mein inneres Hässliches. Ich gestand ihm meine Schuld und bat Jesus um Hilfe. Plötzlich kam mir der Gedanke, dass ich eine Studienbibel benötigte. Ich hatte noch meine Bibel aus der Jugendzeit, doch jetzt wollte ich eine, die mir beim Studieren half. Als meine Frau nach Hause kam, erzählte ich ihr von meinem Plan und äußerte den Wunsch nach einer neuen Bibel. Sie war sehr überrascht, versprach mir jedoch, diesen Wunsch gerne zu erfüllen.
Jesus gab mir einen übernatürlichen Hunger nach seinem Wort, und das, was ich las, faszinierte und erschreckte mich zugleich. Ich erkannte zunehmend, dass meine eigenen Meinungen nicht biblisch fundiert waren und somit nicht in seinem Sinne lagen. Zuvor hatte ich mir ein Bild von Gott gemacht, das meinen eigenen Vorstellungen entsprach und somit Sünde rechtfertigt. Doch die Bibel korrigierte mein Empfinden, und dieser Prozess war sowohl herausfordernd als auch heilend. Nach einem Monat stellte ich fest, dass ich das Computer-Spielen vergessen hatte. Ich erlebte Befreiung: Die meisten Dämonen in meinem Leben mussten gehen, einfach weil ich begann, meine Gedanken zu erneuern, und der Heilige Geist Stück für Stück die Sünde von mir abtrennte. Jesus ist einfach großartig, denn er ließ mir Bücher und Predigten zukommen, die ich als zufällige Fügungen betrachtete. Doch es war der Heilige Geist, der mir Raum gab, diese Veränderungen anzunehmen. Ich fing wieder an, christliche Lobpreis Musik zu hören, und plötzlich störte mich die Metal-Musik. Ich hörte sie nicht länger und trug auch keine Band-T-Shirts mehr. Jesus fing an mein Herz wieder weich zu machen. Wir machten uns daran, viele Dinge aus unserer Wohnung zu entfernen. Wir beteten, und der Geist leitete uns bei der Entscheidung: Filme, Musik, Bücher, Andenken, Computerspiele…
Als ich 33 Jahre alt war, kam mein Schwiegervater auf mich zu und fragte, ob er für mich beten dürfe, damit ich mit dem Rauchen aufhören könnte. In dem Moment, als für mich gebetet wurde, spürte ich, wie eine dunkle Macht von mir wich, und dies war der letzte Tag, an dem ich rauchte. Diesmal war es anders; Jesus zeigte mir, dass das Rauchen Sünde war und ich lernen sollte, ihn zu fürchten. Gottesfurcht war mir neu, und ich erlebte einen so liebevollen Vater in Gott, der mich erziehen möchte und es ernst mit mir meint. Mit 35 Jahren hatte Jesus mein Fundament noch einmal erschüttert, und ich zweifelte an meiner Taufe. Dies führte zu einem tieferen Verständnis des Evangeliums, und ich erkannte viele Themen neu in der Bibel, was mich fest im Glauben machte. Ich begriff die Wiedergeburt und wusste, dass ich ein Kind Gottes bin. Meine Frau und ich lernten zu verstehen, dass wir als Christen in Jüngerschaft berufen sind, das Erlebte mit Jesus zu verinnerlichen und an andere Menschen weiterzugeben. Ich entdeckten die Gaben des Heiligen Geist wieder neu. So begann ich wieder mit dem Sprachengebet und erlebt die Kraft darin. Menschen wurden durch uns geheilt und berührt. Wir durften erleben wie Jesus uns benutze andere Menschen zum Glauben zu führen und Gemeinschaft zu leben. Dies versuchen wir bis jetzt immer mehr zu verstehen und Jesus immer mehr nachzufolgen. Ich habe wieder zu neuem Leben gefunden und bin Jesus sehr dankbar, vor allem, dass er so gnädig ist und mich nicht aufgegeben hat. Nun warten wir auf sein Wiederkommen, und bis dahin gibt es viel zu tun.